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Biografin erklärt: Darum werden Harry & Meghan von den Royals ausgegrenzt

Bei der UN-Klimakonferenz schwärmte die Queen nur von Enkel Prinz William. Von Prinz Harry war in keinster Weise die Rede. Eine Biografin von Harry befürwortet das Verhalten der Royals.

© IMAGO/ZUMA Wire/xSoniaxMoskowitzxGordonx

Auf Prinz Harry und Herzogin Meghan wartete man bei der UN-Klimakonferenz vergeblich. Dafür, dass die Distanz zwischen ihnen und der britischen Königsfamilie stetig wächst, hat die royale Expertin Angela Levin eine Erklärung.

  • Angela Levin hat eine Biografie über Prinz Harry geschrieben, wofür sie viel Zeit mit ihm verbrachte.
  • Auf Twitter gibt die Autorin immer wieder ihre Einschätzung zu royalen Entscheidungen.
  • Sie weiß, warum Prinz Harry auf der Klimakonferenz als einziger Royal kein Thema war.

Bei der 26. UN-Klimakonferenz (COP26) ist auch die royale Familie vertreten: Prinz Charles (72) und Prinz William (39) sowie ihre Frauen, Camilla (74) und Kate (39). Wer einmal mehr fehlt: Prinz Harry (37) und Herzogin Meghan (40). Das stellte auch die Autorin und royale Expertin Angela Levin fest. „Was wir im Moment sehen, ist, dass Harry und Meghan von der Bildfläche verschwunden sind“, twitterte sie während des COP26-Gipfels. Nur so könne endlich Ruhe in den royalen Reihen einkehren:

Ruhe bewahren und weitermachen, das hilft dem Königshaus zu überleben.

Angela Levin, Twitter

Gut möglich, dass Queen Elizabeth II. (95) aus diesem Grund in ihrer Rede bei der Weltklimakonferenz Prinz Harry mit keinem Wort erwähnte. Die Monarchin dankte in einer Videoschaltung nur ihrem Sohn Charles und Enkel William für deren Engagement in Sachen Umwelt.

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Videobotschaft von Queen Elizabeth II. bei der UN-Weltklimakonferenz. © IMAGO / ZUMA Press xAlbertoxPezzalix

Es erfüllt mich mit großem Stolz, dass die führende Rolle, die mein Mann bei der Ermutigung der Menschen zum Schutz unseres empfindlichen Planeten gespielt hat, durch die Arbeit unseres ältesten Sohnes Charles und seines ältesten Sohnes William weiterlebt.

Queen Elizabeth II., COP26

Prinz Harry: Kritik aus allen Ecken

Levin, die für ihre Biografie namens „Harry – Gespräche mit einem Prinzen“ bekannt ist, ging zuletzt so weit, dass sie twitterte: „Er sinkt nicht nur im Ansehen des Vereinigten Königreichs.“
Dabei hat sie auch selbst etwas an dem 37-Jährigen auszusetzen: Weil dieser nicht gegen die Darstellung seiner verstorbenen Mutter, Prinzessin Diana, in der Serie „The Crown“ vorgeht, sagte Levin zu The Sun:

Er sollte den Deal auflösen und für seine Mutter einstehen. Was ist wichtiger? Geld oder die eigene Mama zu verteidigen? Es ist erstaunlich, dass er diesbezüglich stumm bleibt.

Angela Levin, „The Sun“

Prinz Harry und Herzogin Meghan haben vergangenes Jahr einen Vertrag mit Netflix abgeschlossen, um mit ihrer neuen Produktionsfirma Dokumentationen, Spielfilme, Shows und Kindersendungen zu drehen. Das Paar lebt seit Sommer 2020 in den USA und fiel im März 2021 der royalen Familie öffentlich in den Rücken. Es warf ihr in dem berühmt-berüchtigten Interview mit Oprah Winfrey (67) Rassismus gegenüber Meghan (40) sowie mangelnde Unterstützung in der Krise vor. Nicht erst seitdem soll dicke Luft zwischen beiden Seiten herrschen.