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„Die Höhle der Löwen“: Doch kein Deal für Giulia Siegel und Ludwig Heer

Gleich drei Investoren konnte Greenbill bei „Die Höhle der Löwen“ mit seiner umweltbewussten Alternative zu Papierbelegen überzeugen. Doch nach der Show platzte der Deal.

TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Starbesuch bei „Die Höhle der Löwen“! Giulia Siegel (46) und ihr Freund Ludwig Heer (40) stellten erfolgreich in der achten Folge der aktuellen Staffel ihr Start-up vor. Zusammen mit dem Entwickler Tobias Kiessling konnten sie drei Investoren für sich gewinnen. Insgesamt investierten Carsten Maschmeyer (62), Nils Glagau (45) und Dagmar Wöhrl (67) 250.000 Euro mit der Option auf weitere 150.000 Euro für 18 Prozent der Firmenanteile. Doch dann kam alles anders. Nach der Sendung kam das Investment nicht zustande. Laut dem Newsportal Gründerszene war der in der Show als technischer Kopf hinter der Greenbill-Software vorgestellte Tobias Kiessling bis dato kein Gesellschafter des Unternehmens.

„Wir wollten dies nach der Sendung eigentlich regeln. Da wir uns bezüglich der Konditionen jedoch nicht einigen konnten, zerbrach die Zusammenarbeit.“

Ludwig Heer

„Die Gründer-und Anteilssituation hat sich geändert und damit auch die gesamte Unternehmerstruktur. Da wurde klar: Der Investmentzeitpunkt ist nicht der richtige.“

Carsten Maschmeyer, Instagram
carsten

TVNOW / Bernd-Michael Maurer
Instagram/maschmeyer

Investment geplatzt: So geht es mit „Die Höhle der Löwen“-Start-up Greenbill weiter

Mit ihren Kontakten würden die Löwen das Unternehmen dennoch weiterhin unterstützen. Maschmeyer habe etwa Kontakte zu bekannten Kassen-Startups hergestellt. Auch Wöhrl half trotz gescheitertem Investment aus. So werde Greenbill derzeit in der familieneigenen Hotelkette Dormero getestet, laut Heer.

Um die Entwicklungs- und Werbekosten zu decken, hätten sich Heer und seine Mitgründerin Giulia Siegel vorerst mit eigenen Mitteln finanziert. Externe Investoren gibt es laut Heer nach wie vor nicht – auch wenn sich die Gesellschafterliste von Greenbill im Handelsregister inzwischen gefüllt hat. Die weiteren Gesellschafter seien Partner, die teilweise in Voll- und in Teilzeit für Greenbill arbeiten und somit Technikfachmann Tobias ersetzen.

Greenbill ist eine umweltbewusste Alternative zu Papierbelegen. Ein kleines Technikgadget ermöglicht die einfache Digitalisierung in Lokalen oder Hotels. So können etwa im Restaurant Kassenbons direkt – und ohne App – auf zum Beispiel das Smartphone übertragen, bezahlt und abgespeichert werden. Die Kosten für das Abo-Modell belaufen sich monatlich auf knapp 49 Euro bei einer Mindestvertragslaufzeit von zwölf Monaten.