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Viel Kritik für GNTM: Heidi Klums Vater Günther äußert sich – „GNTM war und ist…“

© IMAGO / Horst Galuschka

Wenige Tage nach dem Finale schlägt „Germany’s Next Topmodel“ immer noch große Wellen. Die Model-Show sei nicht divers genug und nutze die Frauen nur aus, heißt es immer wieder von Kritikern. Nun stellt sich Günther Klum, Vater von Heidi, der Kritik in einem auf seiner Webseite veröffentlichten Statement.

  • Am vergangenen Donnerstag (26.05.) fand das Finale von „Germany’s Next Topmodel“ 2022 statt.
  • Die Sendung steht zuletzt immer häufiger in der Kritik.
  • Erstmals äußert sich nun Heidis Vater Günther Klum zu den Vorwürfen.

Es hagelt Kritik für die Model-Castingshow GNTM. Die Sendung sei nicht so divers, wie sie es vorgibt und die Frauen würden manipuliert. Nun äußert sich der Vater von Heidi Klum (48), Günther Klum (76), zu der Kritik auf seiner Webseite. GNTM sei auch weiterhin eine „Unterhaltungssendung“.

Günther Klum: „TV-Shows sind zur Unterhaltung da“

Im Anschluss an die Ausstrahlung des GNTM-Finales häuft sich die negative Kritik in Bezug auf die Show. Nun, wenige Tage später, geht Günther Klum auf diese Kritik ein und betont entgegen aller negativen Kommentare, GNTM sei immer noch zur Unterhaltung da.

Was viele vergessen: GNTM war und ist weiterhin eine Unterhaltungssendung und soll den Zuschauer amüsieren. Und wie geschieht das? Durch Zickereien, Streit, und durch eine weite Palette an Stilmitteln, derer sich der Sender – wie im Übrigen jedes andere TV-Format auch – bedient.

Günther Klum auf seiner Webseite

Außerdem ist er der Meinung, die Kandidatinnen würden im Vorfeld einen Vertrag erhalten, in dem klar aufgeführt ist, worauf sie sich in der Show einlassen. „Als Basis der Zusammenarbeit wird ein Vertrag zwischen den Teilnehmerinnen und dem Sender unterzeichnet, den jede Teilnehmerin vorher ebenso lesen sollte. Ob sie dies auch tun, ist in einigen Fällen, wie sich schließlich nach der Sendung Jahr für Jahr herausstellt, fraglich“, heißt es auf seiner Webseite.

Kritik an GNTM – So reagiert ProSieben

Auch ob die zuletzt aufkeimende Kritik am ausstrahlenden Sender ProSieben gerechtfertigt ist, bezweifelt Klum. Nachdem in den vergangenen Tagen einige wenige Ex-Kandidatinnen – trotz vertraglich geregelter Verschwiegenheitserklärung – Kritik an der Show geübt hatten, äußerte sich auch der Sender. Sprecherin Tina Land erklärte auf Anfrage verschiedener Medien: „Einige üben Kritik, die wir ernst nehmen. Andere erheben […] Vorwürfe, die haltlos sind.“ Man prüfe juristische Schritte, um gegen haltlose Anschuldigungen vorzugehen.

Fans finden Show nicht ehrlich divers

Zuletzt bemängelten außerdem viele Fans der Show, GNTM sei gar nicht wirklich divers. Der Begriff würde vielmehr nur als Vorwand genutzt.

Eine Userin kritisiert beispielsweise konkret die Aussage von der Modedesignerin Marina Hoermanseder, die beim diesjährigen Finale dabei war. Sie sagte, Mode kenne keine Größe und wollte vermutlich hervorheben, dass ein Model nicht groß und schlank sein muss. Eine unehrliche Aussage, wie die Twitter-Userin findet:

Kritik an Nackt-Shootings bei GNTM

Zuschauer werfen der Show außerdem immer wieder vor, die Models würden sexualisiert. Insbesondere Nackt-Shootings seien in diesem Zusammenhang ein Problem.

Konkret geht Günther Klum auf diesen Punkt nicht ein. Insgesamt wünsche sich der 76-Jährige jedoch, das Format würde sich entgegen jeglicher aktueller Diskussionen auf seine Anfänge besinnen und zum eigentlichen Thema – „Germany’s next Topmodel“ – zurückfinden. Statt auf immer schrillere Kandidatinnen zu setzen, könne er sich demnach vorstellen, auch Männer in der Show zu sehen. Was die Zuschauer der seit 2006 laufenden Show wohl dazu sagen würden? Wer weiß. Ein Thema ist GNTM aber nach wie vor – und das jedes Jahr aufs Neue.