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Beliebte Trödelshow: „Bares für Rares“ kriegt TV-Ableger

„Bares für Rares“-Fans, aufgepasst! Die Macher der Trödelshow setzen noch einen drauf und gehen mit „Bares für Rares – Sammlerstücke“ auf Sendung.

© ZDF / Frank W. Hempel

Gute Nachrichten für „Bares für Rares“-Fans: Die Trödelshow bekommt ab Mitte November ein neues Format! Laut ZDF-Ankündigung sind vier Episoden von „Bares für Rares – Sammlerstücke“ geplant. Die 45 Minuten lange Produktion läuft erstmals am Sonntag, 14. November 2021 um 14:55 Uhr. Horst Lichter (59) besucht darin „Deutschlands Super-Sammler“. Er tauche ein in Sammlerwelten, die er sich niemals hätte vorstellen können, heißt es.

  • „Bares für Rares“ wird seit 2013 produziert, insgesamt gibt es bereits acht Staffeln.
  • Die Fernsehshow mit Moderator Horst Lichter wurde bereits mit der Goldenen Kamera 2018 und dem Deutschen Fernsehpreis 2019 prämiert.
  • Jetzt steht mit „Bares für Rares – Sammlerstücke“ ein neuer Ableger in den Startlöchern.

Der ZDF-Sonntag wird somit bald zum Trödel-Sonntag. Denn das neue „Bares für Rares“-Format folgt auf „Bares für Rares – Lieblingsstücke“ und „Bares für Rares – Händlerstücke“. Bei den „Lieblingsstücken“ geht es schlicht um nochmals kommentierte Best-Ofs aus der Sendung. Bei den „Händlerstücken“ wird die Frage beantwortet, was die Händler:innen mit den gekauften Raritäten gemacht haben. Weitere Formate von „Bares für Rares“: das „Promi-Spezial“ und „Bares für Rares unterwegs“, wo zwei Händler:innen gegeneinander antreten und von Horst Lichter (59) ein Startkapital erhalten, um damit auf einem öffentlichen Flohmarkt fünf Gegenstände zu erhandeln.

„Bares für Rares“ wurde bereits mit der Goldenen Kamera 2018 und dem Deutschen Fernsehpreis 2019 prämiert und gilt als die erfolgreichste Sendung im Nachmittagsprogramm des ZDF. Warum die Show so gut ankommt bei den deutschen TV-Zuschauern? Dafür lieferte Horst Lichter im Interview mit „Der Westen“ die Erklärung: 

Wir haben nichts von dem, was heutzutage in den Medien groß ist. Es wird keiner vorgeführt, es wird keiner verarscht, es wird keiner respektlos behandelt. Wir haben normale Menschen mit normalen Geschichten, mit manchmal außergewöhnlichen Gegenständen, die alle gleich respektvoll behandelt werden. Und das in einer Sendung, die einfach grundehrlich ist.

Horst Lichter, „Der Westen“

„Bares für Rares“: Davor hatte Horst Lichter Angst

Fun Fact: Das ZDF wollte „Bares für Rares“ nach den ersten Erfolgen gleich täglich zeigen. Doch Lichter lehnte ab, wie er in seinem Buch „Ich bin dann mal still“ offenbart. „Dem Westen“ sagte er: „Ich hatte Angst, dass man die Sendung kaputtmacht.“ Es sei noch nicht an der Zeit gewesen für diesen Schritt, so Lichter. Hätte man ihn gezwungen, dann wäre er raus gewesen.

Das heutige „Bares für Rares“-Pensum scheint Lichter jedenfalls für angemessen zu halten. „Ich bin jemand der gerne arbeitet“, betonte der 59-Jährige. Die Tatsache, dass er die Trödel-Fans mit einem weiteren „Bares für Rares“-Format beglückt, lässt daran keinen Zweifel.