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„Ständig betrogen und viele verletzt“: James Franco über seine Sexsucht

James Franco hat in einem Interview offen über seine Sexsucht und dem Fehlverhalten gegenüber Frauen gesprochen.

IMAGO / Future Image

James Franco ist für seine Rollen in den „Spider-Man“-Filmen von Sam Raimi, „Planet der Affen“, „The Interview“ und „127 Hours“ bekannt. Letztere brachte ihm sogar eine Oscar-Nominierung ein. 2018 wurden Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen ihn laut. Nun hat er sich in einem Interview geäußert sprach offen über seine Sexsucht.

  • James Franco spricht offen über seine frühere Sexsucht.
  • 2018 warfen ihm fünf Frauen sexuelle Belästigung und Nötigung vor.
  • Der Hollywood-Star gesteht, mit seinen Schauspielschülerinnen geschlafen zu haben.

Pikante Beichte von James Franco (43). Der Schauspieler und Regisseur sprach in einem Interview mit dem US-Sender SiriusXM über Sexsucht und Fehlverhalten gegenüber Frauen.

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Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen James Franco

Hintergrund für diesen Schritt seien Anschuldigungen mehrere Frauen im Jahr 2018 gewesen. Fünf Frauen, vier davon waren Francos Studentinnen, warfen ihm damals sexuelle Belästigung vor. Damals sagte Franco nichts zu den Vorwürfen.

Es schien nicht die richtige Zeit zu sein, etwas zu sagen.


James Franco zu SiriusXM

Knapp vier Jahre hat er nun an sich gearbeitet. Er habe sich verändert. Nachdem er mit 17 Jahren eine Alkoholsucht in den Griff bekommen hatte, schlitterte er mit zunehmenden Erfolg in eine Sucht nach Ruhm und Sex. „Es ist so eine starke Droge“, so Franco. „Sie hatte mich 20 Jahre im Griff.“

James Franco bestätigt Sex mit Studentinnen

Er gibt zu, er habe „alle betrogen“ und konnte „niemandem treu sein“, bis er eine Beziehung mit seiner jetzigen Freundin Isabel Pakzad (25) einging. „Ich war völlig blind für Machtmissbrauch, aber auch völlig blind für die Gefühle der Frauen.“ Auch gibt er zu:

In meiner Zeit als Lehrer habe ich mit Studentinnen geschlafen, und das war falsch.

James Franco zu SiriusXM

Der Hollywood-Star betonte, der Sex sei „einvernehmlich“ gewesen. Dies sei aber nicht der Grund gewesen, weshalb er eine Schauspielschule eröffnet hatte. Er habe auch die Studentinnen nicht ausgewählt oder die Klassen zusammengestellt. Es habe keinen „Masterplan“ dahinter gegeben. Er beteuert, dass er niemanden verletzen wollte. „Tatsächlich bin ich gar kein Typ für One-Night-Stands“, erklärt er. Er pflegte längere Verhältnisse mit den Frauen, sogar über Jahre. „Ich konnte nur nicht für sie da sein.“ Sein Verhalten entwickelte sich schließlich dahingehend, „dass ich jeden verletzte“.

Millionen-Entschädigung an ehemalige Schauspielschülerin

Franco hatte 2014 die Schauspielschule Playhouse West Studio 4 eröffnet, die 2017 wieder geschlossen wurde. Zwei seine früheren Schauspielschülerinnen hatten ihn 2019 unter anderem wegen sexueller Nötigung verklagt. Dem „People“-Magazin zufolge habe Franco in diesem Jahr eine Millionen-Entschädigung gezahlt.

James Franco ist bekannt für seine Rolle in der „Spider-Man“-Trilogie von Sam Raimi, in der Franco an der Seite von Willem Dafoe (66) und Tobey Maguire (46) spielte. Außerdem übernahm er unter anderem Rollen in „Planet der Affen“, „The Interview“ und „127 Hours“. Für letztere wurde 2011 für einen Oscar und Golden Globe nominiert.