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Herzogin Meghans Anwältin dementiert öffentlich die Mobbing-Vorwürfe

Gegen Herzogin Meghan stehen schwere Vorwürfe im Raum. Nun äußert sich erstmals ihre Anwältin zu den Anschuldigungen.

© IMAGO / i Images

Die BBC-Doku „The Princes and the Press“ sorgt für Furore in Großbritannien. Sie beleuchtet das Leben hinter den royalen Palastmauern sowie das Verhältnis von Prinz William und Prinz Harry zu den Medien.

  • Der zweite Teil der BBC-Doku „The Princes and the Press“ dreht sich unter anderem um Mobbing-Vorwürfe gegen Herzogin Meghan.
  • Nun bezieht Meghans Anwältin öffentlich Stellung zu den Gerüchten.
  • Trotz des ewigen royalen Streits: 2022 könnte im Zeichen der Versöhnung stehen.

Die britische Königsfamilie reagierte bereits auf diese Art des Formats mit heftiger Kritik. Die Rede war unter anderem von „haltlosen und übertriebenen Anschuldigungen“, wie die dpa schreibt. Die BBC-Doku legt nahe, dass die Brüder William (39) und Harry (37) jeweils Journalisten mit Vorwürfen gegen die andere Seite gefüttert haben sollen. Beide weisen das zurück.

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Meghan steht im Fokus der Aufmerksamkeit

Im zweiten Teil geht es auch um Herzogin Meghan (40). Ein Fokus der Episode: Mobbing-Vorwürfe von Angestellten des Palastes und ihre „emotionale Grausamkeit“, woraufhin Mitarbeiter gekündigt haben sollen. Darüber berichtete im Frühjahr 2021 die „Times“ – kurz vor dem skandalträchtigen Interview von Meghan und Harry mit US-Talkmasterin Oprah Winfrey.

Laut „Times“-Bericht machte 2018 innerhalb des Palasts eine Beschwerde gegen Meghan wegen Mobbings die Runde. Demnach sollen unter anderen zwei persönlichen Assistentinnen der ehemaligen US-Schauspielerin wegen des hohen Drucks hingeworfen haben, den Meghan aufgebaut habe. Von Demütigungen und Tränen sei die Rede gewesen.

Das Ehepaar Sussex hatte bereits damals von einer „kalkulierten Hetzkampagne“ gesprochen.

Meghan und Harry
© IMAGO / ZUMA Press/xYuixMokx

„Absolut abgestritten“: Klare Worte von Meghans Anwältin

Meghans Anwältin Jenny Afia bezieht nun öffentlich Stellung und dementiert derartige Anschuldigungen:

Die allgemeine Behauptung war, dass die Herzogin von Sussex des Mobbings schuldig ist. Das ist absolut nicht der Fall.

Jenny Afia, Meghans Anwältin, in der BBC-Doku

Sie fasste zusammen: „Zunächst einmal muss man sich darüber im Klaren sein, was Mobbing ist. Mobbing bedeutet, dass man absichtlich und wiederholt seine Macht missbraucht, um jemanden körperlich oder seelisch zu verletzen.“

Ihr zufolge habe Meghan „absolut abgestritten“, dies jemals getan zu haben. „Dennoch möchte sie die persönlichen Erfahrungen von niemandem in Abrede stellen“, erklärte Afia.

Auf die Frage des Moderators Amol Rajan nach Unschuldsbeweisen antwortet Afia: „Es ist kaum möglich das Gegenteil zu beweisen, wie soll man Mobbing beweisen?“

Solche Vorwürfe würden haften bleiben – selbst wenn man es bestreitet und es nicht getan hat, so Afia.

Harry und Meghan: Ein versöhnliches Jahr 2022 im britischen Königshaus?

Harry und Meghan haben sich nach ihrer Hochzeit 2018 vom britischen Königshaus distanziert und leben seit März 2020 mit ihren beiden Kindern Archie Harrison (geb. 2019) und Lilibet Diana (geb. 2021) in Kalifornien.

Ihr Verhältnis zu Prinz William und Vater Prinz Charles (73) gilt als äußerst angespannt. Noch immer haben weder Urgroßmutter Queen Elizabeth (95) noch Opa Charles die im Juni geborene Tochter Lilibet kennengelernt. Die Corona-Pandemie verhinderte bisher einen Familienurlaub in der alten Heimat.

Der ewige Streit, etwa auch um Rassismusvorwürfe oder mangelnde Unterstützung, belastet die Familienbande enorm. 2022 könnte aber im Zeichen der Versöhnung stehen, so schreiben es jedenfalls die britischen Boulevardblätter. Harry und Meghan sollen zu den zentralen Feierlichkeiten des 70. Thron-Jubiläums der Queen eingeladen sein.