Sängerin Vanessa Mai bei der Aufzeichnung der WDR-Talkshow
IMAGO / Panama Pictures
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„Nicht mehr ertragbar“: Vanessa Mai rechnet mit Schlagerbranche ab

Vanessa Mai spricht offen über die Schlagerbranche und ihre depressive Episode.

Vanessa Mai gehört zu DEN Superstars der deutschsprachigen Schlagerwelt. Doch nun findet die „Happy End“-Interpretin harte Worte für die Branche.

  • Vanessa Mai wurde als Mitglied der Schlagerband Wolkenfrei bekannt und ist seit 2015 als Solokünstlerin unterwegs.
  • In der Vergangenheit sprach sie immer wieder offen über den ständigen Vergleich mit Schlagerkönigin Helene Fischer.
  • Nun holt Vanessa zum Rundumschlag aus und rechnet mit Missständen und Zwängen in der Branche ab.

Schlagerwelt, heile Welt? Von wegen! Seit zehn Jahren ist Vanessa Mai (30) in der Musikbranche und aktuell erfolgreicher denn je zuvor. Dennoch oder gerade deshalb schreckt die einstige „Let’s Dance“-Teilnehmerin, offen über die Branche zu sprechen – und holt nun zu einem Rundumschlag aus!

„Depressive Episode“: So hart war Vanessa Mais Aufstieg in der Schlagerwelt wirklich

Im Interview mit Bunte offenbarte die 30-Jährige, dass sie aufgrund des Drucks durch eine „depressive Episode“ gegangen ist.

Es ist so viel passiert in den vergangenen Jahren. Deshalb wollte ich meinen Fans jetzt erzählen, wie es für mich war.

Vanessa Mai gegenüber Bunte

Unter anderem habe Vanessa vor einer Show von Florian Silbereisen (41) einen Fashion-Tipp der etwas anderen Art bekommen…

Das Outfit sollte natürlich aus einem Rock bestehen, wenn sie weint, wenn ihre Eltern reinkommen, wäre das jetzt nicht von Nachteil…

Vanessa Mai gegenüber Bunte

Irgendwann habe es Vanessa dann aber geschafft, sich von den Zwängen der Schlagerbranche freizumachen und damit auch wieder ihren seelischen Frieden zu finden.

Es gibt ein System, es gibt Regeln, und entweder hältst du dich daran, oder du sprengst das Korsett irgendwann, und das habe ich getan. Heute bin ich glücklich, dass ich es durchgezogen habe.

Vanessa Mai gegenüber Bunte

„Toxischer“ Vergleich zu Helene Fischer machte Vanessa Mai krank

Auch von einem anderen Korsett konnte Vanessa sich offenbar befreien: den ständigen Vergleichen mit Schlagerkönigin Helene Fischer (38). In ihrer Doku „It’s Mai time“ machte die Sängerin deutlich, wie belastend es war, bereits von Beginn ihrer Karriere an unterschwellig mit Helene konkurrieren zu müssen.

Wenn das von außen jahrelang auf dich einprasselt, macht das natürlich was mit dir.

Vanessa Mai in „It’s Mai time“

Heute weiß die Schwiegertochter von Andrea Berg (56), dass der Vergleich mit Helene unrealistisch und unfair war – und dass es bei der Musik nicht zwangsläufig darum geht, Hallen zu füllen und eine spektakuläre Bühnenshow hinzulegen. Ihre Erfahrungen und ihren psychischen Leidensweg hat Vanessa übrigens auch in ihrem Buch „I do it Mai Way“ niedergeschrieben.