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Schwere Vorwürfe: Prinz Harry macht Boulevard für Fehlgeburt verantwortlich

Die mit Spannung erwartete Netflix-Dokuserie „Harry & Meghan“ geht weiter. Im zweiten Teil macht Prinz Harry die britischen Boulevardmedien für Meghans Fehlgeburt verantwortlich.

Der Streaming-Dienst Netflix hat den zweiten Teil seiner mit Spannung erwarteten Doku-Serie „Harry & Meghan“ veröffentlicht. Darin erzählen Prinz Harry und seine Frau Herzogin Meghan, wie sie ihren Abgang aus dem britischen Königshaus erlebt haben. In einer Folge macht Harry den britischen Boulevardmedien schwere Vorwürfe. Sie sollen für eine Fehlgeburt seiner Frau Meghan mitverantwortlich sein.

  • In der mehrteiligen Dokureihe „Harry & Meghan“ erzählen Prinz Harry und Herzogin Meghan ihre Geschichte.
  • Nun veröffentlichte der Streamingdienst Netflix weitere Folgen der mit Spannung erwarteten Serie.
  • In einer Folge macht Prinz Harry den britischen Boulevardmedien schwere Vorwürfe.

Im Jahr 2021 sprachen Prinz Harry (38) und seine Frau Herzogin Meghan (41) in einem Interview mit Oprah Winfrey und sorgten damals für Schlagzeilen. Nun gehen die Enthüllungen in der Netflix-Dokuserie „Harry & Meghan“ weiter. Nachdem die beiden in den ersten drei Folgen ihre Darstellung in den Medien und einen damit verbundenen Rassismus beklagt hatten, schilderten der Herzog und die Herzogin von Sussex in den neuen Folgen, warum sie sich vor knapp drei Jahren von ihren Pflichten als Mitglieder des Königshauses verabschiedet haben. So verrät die 41 Jahre alte Meghan, sie habe an Selbstmord gedacht, bevor sie und Harry nach Amerika gezogen seien. Ihr Ehemann Harry macht dann den britischen Boulevardmedien schwere Vorwürfe. Sie seien für die Fehlgeburt seiner Frau Meghan verantwortlich.

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Dokuserie „Harry & Meghan“: Prinz Harry macht Medien für Fehlgeburt verantwortlich

Es sind schwere Vorwürfe, die Prinz Harry den britischen Boulevard in der Doku „Harry & Meghan“ macht. Er sagt:

Ich glaube, dass meine Frau eine Fehlgeburt erlitten hat wegen dem, was die „Mail“ getan hat.

Prinz Harry, Netflix

Harry bezieht sich dabei auf einen Bericht der Zeitung „Mail on Sunday“ über einen Brief Meghans an ihren Vater Thomas Markle:

In Anbetracht des Stresses, den das ausgelöst hat, des Schlafmangels und des Zeitpunkts der Schwangerschaft – in welcher Woche sie war – kann ich nach dem, was ich gesehen habe, sagen, dass die Fehlgeburt durch das verursacht wurde, was man ihr anzutun versuchte.

Prinz Harry, Netflix

Auch Meghan schildert die Dramatik der damaligen Ereignisse:

Ich war schwanger, ich habe nicht richtig geschlafen. Am ersten Morgen, als wir in unserem neuen Zuhause aufwachten, hatte ich eine Fehlgeburt.

Herzogin Meghan, Netflix

Natürlich könne man nicht mit letzter Sicherheit einen Zusammenhang herstellen, lenkt Harry ein. Der Stress, unter dem Meghan wegen des Umgangs des Boulevards mit ihr gelitten habe, habe aus Harrys Sicht jedoch zu der Fehlgeburt geführt.

Meghan machte Ende 2021 ihre Fehlgeburt öffentlich

Im November 2021 hatte Meghan in einem Beitrag für die „New York Times“ berichtet, dass sie nach Archie eine Fehlgeburt erlitten hatte. Sie habe plötzlich einen stechenden Krampf gespürt und sei mit Archie in den Armen auf den Boden gefallen.

Ich summte ein Schlaflied, um uns beide zu beruhigen. Die fröhliche Melodie war ein starker Kontrast zu meinem Gefühl, dass etwas nicht stimmte. Ich wusste, als ich mein erstgeborenes Kind umklammerte, dass ich mein zweites verliere.

Herzogin Meghan, New York Times

Mit der öffentlichen Bekanntmachung wollte sie die Menschen dazu aufrufen, sich mehr umeinander zu kümmern – gerade während der Corona-Pandemie, die viele Menschenleben gefordert hat.