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So entstehen die Masken und Kostüme von „The Masked Singer“

©ProSieben/Lisa Haensch

Seit der ersten Staffel von „The Masked Singer“ bauen Gewandmeisterin Alexandra Brandner und Maskenbauerin Marianne Meinl die preisgekrönten Masken. Die Vorlagen stammen von US-Designerin Marina Toybina – doch zum Leben erweckt werden die Figuren von Brandner und Meinl. Die Herstellung der eindrucksvollen Masken erfordert eine Menge Kreativität und Herzblut. Immer wieder gibt es neue Herausforderungen, die die beiden mit ihrem Team meistern müssen.

  • Die fünfte Staffel von „The Masked Singer“ startet am Samstag, den 16. Oktober um 20:15 Uhr live auf ProSieben.
  • Im Rateteam nehmen wieder Moderatorin Ruth Moschner und Sänger Rea Garvey Platz.
  • Das Team um Gewandmeisterin Alexandra Brandner und Maskenbauerin Marianne Meinl kümmert sich seit Staffel eins um die Kostüme.

„The Masked Singer“: Alexandra Brandner und Marianne Meinl im Interview

Im Gespräch mit ProSieben verraten die beiden interessante Details zu ihrer Arbeit hinter den Kulissen von „The Masked Singer“. Das sagen Alexandra Brandner und Marianne Meinl …

… zu den Kostümen und Masken der fünften Staffel:

Marianne Meinl: „Ich finde, wir haben dieses Mal eine wunderbare Mischung an Charakteren. Während in der letzten Staffel viele Masken sehr niedlich waren, sind sie dieses Mal viel spektakulärer. Unser Ziel war es, einen richtigen Wow-Faktor zu erschaffen.“

Alexandra Brandner: „Das größte Novum sind dieses Mal wahrscheinlich die Konstruktionen. Die Masken sind inzwischen so ausgefallen, dass wir wirklich weit weg sind vom menschlichen Körper. Es sind noch nie dagewesene Figuren dabei, die wirklich einzigartig sind.“

Marianne Meinl, Maskenbauerin bei The Masked Singer
Marianne Meinl, Maskenbauerin bei TMS ©ProSieben/Lisa Haensch

… über die Besonderheiten der Kostüme und Masken in der fünften Staffel:

Alexandra: „In dieser Staffel haben wir besonders viel Zeit in den Konstruktionsbau investiert. Die Kostüme sind riesig und dürfen nicht ihre Form verlieren, wenn auf der Bühne performt wird. Deshalb arbeiten wir mit ausgeklügelten Unterkonstruktionen, oft aus Kunststoffstäben, die das Kostüm in Form halten.“

Marianne: „Eigentlich sind es inzwischen tragbare Bühnenbilder, so komplex sind diese Konstruktionen!“

… über die Materialien der Masken & Kostüme der fünften Staffel:

Alexandra: „In den vergangenen Staffeln habe ich viel mit EVA Foam gearbeitet. Doch für so spektakuläre Kostüme wie in dieser Staffel ist das Material einfach nicht flexibel genug. Stattdessen habe ich dieses Mal mehr Schaumstoff verwendet. Es ist immer ein Balanceakt. Wenn wir weiches Material verwenden, besteht die Gefahr, dass das Kostüm in sich zusammenfällt. Wenn wir hartes Material verwenden, können sich die Prominenten nur noch schwer bewegen. Deshalb haben wir häufig gitterartige Unterkonstruktionen genutzt, die dann aufwendig überzogen, bearbeitet, gefärbt und verziert werden.“

Marianne: „Durch die Gitter bekommen die Prominenten auch etwas besser Luft. Während der Show stecken sie mindestens drei Stunden unter ihren Masken, deshalb achten wir darauf, es ihnen so angenehm wie möglich zu machen.“

Alexandra: „Mir persönlich ist wichtig, dass wir die Kostüme jedes Mal mit einem neuen Stil versehen. Nichts soll sich doppeln. Für die neue Staffel haben wir zum Beispiel viel mit holographischer Folie gearbeitet. Wenn das Kostüm dann auf der Bühne steht und die Scheinwerfer drauf leuchten, hat diese Folie durch ihre schimmernde Oberfläche einen ganz besonderen optischen Effekt.“

Marianne Meinl, Maskenbauerin bei The Masked Singer
Marianne Meinl, Maskenbauerin bei TMS ©ProSieben/Lisa Haensch

… über den eigenen Anspruch an die Kostüme:

Marianne: „Wir wollen natürlich nicht jedes Jahr die gleichen Stoffe benutzen. Alexandra sucht dann immer nach Materialien, die man vorher noch nie gesehen hat. Die Stoffe sind für uns extrem wichtig, weil sie einen Großteil der Optik des Kostüms ausmachen. Da steckt wahnsinnig viel Recherchearbeit dahinter, immer wieder etwas Neues zu finden.“

Alexandra: „Wir haben so genaue Vorstellungen, wie der Stoff auszusehen hat, dass man selten die perfekte Kombination aus Material und Farbe findet. Wenn wir einen schönen Stoff gefunden haben, färben wir ihn deshalb oft in der Farbe ein, die wir gerade für das Kostüm brauchen. Das ist zwar mit großem Zeitaufwand verbunden, aber dafür ist das Ergebnis genau so wie wir es uns vorstellen.“

Marianne: „Unser eigener Anspruch ist wahrscheinlich noch größer als die Erwartungen der Zuschauer. Wir sind Perfektionisten, aber das zeichnet uns auch aus. Wir sind nicht zufrieden bis das Kostüm und die Maske wirklich perfekt sind. Und selbst dann werden immer noch ein paar Kleinigkeiten ausgebessert und ein paar Glitzersteine ergänzt.“

Die fünfte Staffel „The Masked Singer“, ab dem 16. Oktober 2021 immer samstags, um 20:15 Uhr, live auf ProSieben und auf Joyn.

The Masked Singer
©ProSieben