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„Tatort“: Das denkt Meret Becker über ihren Serien-Tod

In einem Interview verrät Meret Becker, was sie über ihren „Tatort“-Serientod denkt.

Die Schauspielerin Meret Becker hat sich mit einem dramatischen Finale als Kommissarin Nina Rubin vom Berliner „Tatort“ verabschiedet. Am Ende der Folge „Das Mädchen, das allein nach Haus‘ geht“, die am Sonntagabend, den 22.05. ausgestrahlt wurde, stirbt die Kommissarin nach einem Schusswechsel auf einem Flughafen. Wie empfindet Meret Becker, die seit 2015 beim Berliner „Tatort“ mitspielt, das Ende einer Ära und den Tod ihrer Rolle?

  • Am 22.05.2022 verabschiedete sich Meret Becker mit einem dramatischen Finale als Kommissarin Nina Rubin vom Berliner „Tatort“.
  • Mit Beckers Abschied, die seit 2015 in der Rolle brilliert, geht beim RBB eine Ära zu Ende.
  • In einem Interview verrät Meret Becker, was sie vom Tod ihrer Rolle im „Tatort“ hält.

Mit Meret Beckers (53) Abschied vom Berliner „Tatort“ geht eine Ära zu Ende und es ist ein Showdown, der seinesgleichen sucht. Am Ende der Folge „Das Mädchen, das allein nach Haus‘ geht“, die am Sonntagabend, den 22.05.2022 ausgestrahlt wurde, wird die Kommissarin Nina Rubin nach einem Showdown auf dem Flughafen von einem russischen Mafiapaten erschossen.

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Ihr Kollege Robert Karow, gespielt von Mark Waschke (50), trägt sie in seinen Armen übers Flugfeld und ruft verzweifelt: „Nina, nicht einschlafen“. Vergebens. In der letzten Szene ist zu sehen, wie Polizeikollegen vor einem Foto von Rubin mit Trauerflor innehalten. Dass Becker aufhört, ist bereits seit 2019 bekannt, doch der Serientod hat viele Fans traurig zurückgelassen. Doch was denkt Meret Becker über das Ableben ihrer Rolle?

Das denkt „Tatort“-Star Meret Becker über ihren Serientod

Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news sagt die gebürtige Bremerin:

Ich wollte zwar sterben, aber nicht so. Mein gewünschtes Ende war an ein Buch angelehnt.

Meret Becker, spot on news

Doch die Autoren entschieden sich dann für einen anderen Tod. Laut Regisseur Ngo The Chau (45) sollte der Abschied von Nina Rubin dramatisch sein „und dennoch nicht einen gänzlich gebrochenen Robert Karow zurücklassen, der womöglich nicht wieder auf die Beine kommt“. Kraow wird in der nächsten Folge solo ermitteln. Beckers Nachfolgerin wird Corinna Harfouch (67).

Wer die Folge verpasst hat, kann diese und andere Folgen nach der Ausstrahlung sechs Monate lang in der ARD Mediathek abrufen.

Rückblick: Die dramatischen Abschiede von Kommissaren

In der elften Folge des Weimar-„Tatorts“, erstausgestrahlt an Neujahr 2021, stirbt Kommissar Lessing, gespielt von Christian Ulmen (46), im Einsatz – auch wenn seine Frau und Kollegin Nora Tschirner (40) in der Rolle der Kira Dorn ihn zunächst noch an ihrer Seite wähnt.

Im Februar 2022 fiel die Dortmunder Hauptkommissarin Martina Bönisch, gespielt von Anna Schudt (48) in der Episode „Liebe mich“ im dramatischen Finale gezielten Schüssen zum Opfer.

Damit verabschiedete sich Darstellerin Anna Schudt nach insgesamt 22 Einsätzen vom Ermittler-Team aus dem Ruhrgebiet.

Oft bleiben Abschiede aber auch unblutig. Die Kommissare Paul Stoever, gespielt von Manfred Krug († 79), und Peter Brockmöller, gespielt von Charles Brauer (86), verabschiedeten sich 2001 mit einer Swing-Einlage und Cheerleadern.