in

Thomas Gottschalk überrascht mit „Supertalent“-Comeback

Zum Ende des Jahres hin bekommen die TV-Zuschauer:innen noch einmal die volle Dröhnung Thomas Gottschalk. Der Entertainer wird nicht nur bei “Wetten, dass..?” zu sehen sein.

IMAGO / Future Image

Thomas Gottschalk sorgt nicht nur für ein „Wetten, dass..?“-Comeback, sondern kehrt auch einmal mehr in die „Supertalent“-Jury zurück. Dabei scheint sich seine Meinung zu der Casting-Show zuletzt mehrmals geändert zu haben.

  • Thomas Gottschalk startet dieses Jahr wieder durch – und das nicht nur mit „Wetten, dass..?“
  • Auch „Das Supertalent“ beglückt er einmal mehr mit seiner Anwesenheit.
  • Das war nach diversen Aussagen des Entertainers so nicht zu erwarten.

Zu Michael Michalsky (54), Lukas Podolski (36) und Chantal Janzen (42) gesellt sich ein TV-Urgestein: Thomas Gottschalk (71) kehrt in die „Supertalent“-Jury zurück. Der 71-Jährige wird laut der Produktionsfirma UFA Show & Factual beim zweiten Halbfinale am 4. Dezember als Gastjuror dabei sein.

3 720780
Neben Chantal Janzen, Lukas Podolski und Michael Michalsky: Auf Riccardo Simonettis Platz (l.) wird Thomas Gottschalk sitzen. © RTL / TVNOW

Gottschalk nahm schon von September bis Dezember 2012 vor der „Supertalent“-Bühne Platz. Damals bewertete er die Teilnehmer:innen der Show an der Seite von Dieter Bohlen (67) und Michelle Hunziker (44). Gottschalks „Supertalent“-Comeback kommt insofern überraschend, da der Entertainer im März 2021 zu „Bild“ sagte:

Bei ‚Supertalent‘ habe ich eine Runde mitgemacht, weil ich nur das US-Original kannte. Ich hätte mir die deutsche Version vielleicht erst mal anschauen sollen, bevor ich zugesagt habe.

Thomas Gottschalk zu Bild“

Thomas Gottschalk: Kritik an Dieter Bohlen

Möglicherweise hat es sich Gottschalk inzwischen anders überlegt, weil er nicht mehr neben Bohlen sitzen muss. Der Pop-Titan ist seit der laufenden „Supertalent“-Staffel kein Jury-Mitglied mehr. Und Gottschalk hatte in der Vergangenheit mehrfach Kritik an Bohlen geäußert. Im Gespräch mit „Bild“ sagte er: „Dieter ist, wie er ist – von Zuspiel hat er noch nichts gehört, die Tore schießt er, oder keiner.“

Gegenüber RTL verdeutlichte Gottschalk den Unterschied zwischen sich und Bohlen, was die Talentsuche angeht:

Er haut zu früh auf den Buzzer für meinen Geschmack. Wenn ein Kandidat sieben Stunden im Zug saß, sich bunt bemalt und Federn auf den Kopf steckt, dann lasse ich ihn in Gottes Namen eine Minute oder zwei Minuten wackeln, egal womit er wackeln will.

Thomas Gottschalk zu RTL

Dass er für die verrücktesten Show-Einlagen zu haben ist, hat Gottschalk über zwei Jahrzehnte lang mit „Wetten, dass..?“ bewiesen. Beim Revival der Kultshow am 6. November können sich ihre Fans wie immer über einen Bagger freuen, verriet der Entertainer der dpa. „‚Wetten, dass..?‘ ohne Bagger ist wie die ‚Carmen Nebel Show‘ ohne Carmen Nebel.“

Thomas Gottschalk: Keine Chance den Influencern

Fest steht für Gottschalk auch: „Wetten, dass..?“ bleibt das, was es war. „Nachdem der Moderator sich mit dem Zeitgeist schwer tut, wird man das auch der Show anmerken. Influencer müssen draußen bleiben.“ Er sei der geblieben, den man „von früher kennt“ und nur den könne er dem Publikum präsentieren, so Gottschalk.

Und nicht eine Neuversion, die einen auf cool macht. Das wäre mega-cringe!

Thomas Gottschalk zur dpa