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Große Trauer um Mirco Nontschew: Das ist bisher über seinen Tod bekannt

Die deutsche Comedy-Welt trauert um Mirco Nontschew. Zahlreiche Promis äußern bewegende Worte zum Tod des Comedy-Stars. Wie der 52-Jährige zu Tode kam, wird derzeit ermittelt.

IMAGO / Raimund Müller

Fans, Freunde und Kollegen trauern um Mirco Nontschew. Der Comedy-Star brachte mit seinen Grimassen Millionen Menschen zum Lachen. In den 90er Jahren wurde er durch die Sendung „RTL Samstag Nacht‘“ bekannt. Auch im Kino glänzte Nontschew in Komödien. So auch an der Seite von Otto Waalkes in „7 Zwerge – Männer allein im Wald“. Zuletzt wirkte er in Michael „Bully“ Herbigs Format „LOL – Last One Laughing“ bei Amazon Prime mit. Nun ist der Komiker überraschend im Alter von nur 52 Jahren gestorben. Seine Todesursache ist noch nicht bekannt.

  • Comedy-Star Mirco Nontschew ist im Alter von 52 Jahren gestorben.
  • Die Todesursache ist noch nicht bekannt und ist derzeit Gegenstand von Ermittliungen.
  • Mirco Nontschew wirkte zuletzt in dem Comedy-Format „LOL – Last One Laughing“ mit.

Die Nachricht vom Tod von Mirco Nontschew (52) kam aus dem Nichts. Am Freitagsnachmittag (3.11.) wurde in einer Berliner Dachgeschosswohnung der leblose Körper eines 52-Jährigen entdeckt, wie die Berliner Polizei der dpa bestätigte. Laut „Bild“ handelt es sich dabei um Mirco Nontschew. Den Tod des beliebten Komikers hatte sein Manager Bertram Riedel der Zeitung bestätigt.

Wir bestätigen den Tod unseres Freundes und Familienmitglieds. Die Familie bittet um Rücksichtnahme in dieser schweren Zeit.

Nontschews Manager Bertram Riedel zu „Bild“

Mirco Nontschew: Angehörige alarmierten aus Sorge Notruf

Laut „Bild“ hatten Angehörige Nontschew seit mehreren Tagen telefonisch nicht erreichen können, woraufhin sie Alarm schlugen. Wie eine Polizeisprecherin sagte, seien die Todesermittlungen in vollem Gange. „Bild“ will aus Polizeikreisen erfahren haben, dass weder Anzeichen für einen Suizid noch für Fremdverschulden vorliegen. Angeblich soll sich Nontschew vor Kurzem in einer Klinik aufgehalten haben.

Er selbst gab selten etwas über sein Privatleben preis, in den sozialen Medien war er gar nicht erst vertreten. Da so wenig über den Zweifachvater – und dessen Gesundheitszustand – bekannt war, bleibt abzuwarten, was die Obduktion seines Leichnams ergibt.

Promis trauern um Mirco Nontschew

In den sozialen Medien äußerten sich zahlreiche Promis zum Tod ihres Kollegen und Freundes. Michael „Bully“ Herbig (53), der zuletzt mit Nontschew an „LOL – Last One Laughing“ gearbeitet hat, postete ein Bild des Komikers in schwarz-weiß.

Wir haben so unendlich viele Lachtränen wegen Dir vergossen! Die heutigen Tränen dagegen sind bitter und schmerzhaft!

Michael „Bully“ Herbig via Instagram

Die neue Staffel des Comedy-Formats wurde erst kürzlich abgedreht und soll Anfang 2022 auf der Streaming-Plattform Amazon Prime erscheinen. Laut „Bild“ wolle der Streamingdienst die neue Staffel trotz allem veröffentlichen – möglicherweise sogar früher als geplant. Auch Herbig ergänzte in seinem Post, die Show müsse weitergehen „für dich, Mirco“.

Auch Hugo Egon Balder (71) äußerte seine Trauer auf Instagram. Anfang der 90er Jahre hatte er als Produzent Nontschew zu „RTL Samstag Nacht“ geholt. Zu einem Bild des „Samstag Nacht“-Ensembles schrieb Balder:

Ich bin fassungslos, unendlich traurig und jetzt einfach nur stumm.

Hugo Egon Balder via Instagram

Mirco Nontschew war ein „Genie der absurden Comedy“

Auf Twitter ehrte Torsten Sträter (55), Gewinner der ersten Staffel von „LOL“, seinen verstorbenen Kollegen und nannte ihn ein „Genie der absurden Comedy“.

Dieser Mann war 100 Komiker in einem, eine verrückte Wundertüte des Humors, ein Stern. Es ist so ungerecht.

Torsten Sträter via Twitter

In Gedenken an Mirco Nontschew änderte RTL kurzfristig sein Programm. In der Nacht zum Nikolaustag soll eine 40-minütige Sondersendung zu Ehren des Comedian mit dem Titel „In Liebe an Mirco Nontschew“ laufen. Im Anschluss gebe es ein bis in die früheren Morgenstunden Folgen von „Best of RTL Samstag Nacht“.