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Umdenken bei GNTM: Darum will Heidi Klum ihre „Mädchen“ künftig nicht mehr so nennen

Keine “Mädchen” mehr bei “Germany’s next Topmodel”: Heidi Klums diverser Cast stellt die Show-Chefin vor eine Herausforderung!

Keine „Mädchen“ mehr bei „Germany’s next Topmodel“: Für Show-Chefin Heidi Klum geht eine Ära zu Ende! Am 3. Februar startet die neue Staffel der beliebten ProSieben-Show – und eine Sache fällt Heidi ganz besonders schwer.

  • Am 3. Februar startet die 17. Staffel von „Germany’s next Topmodel – by Heidi Klum“ um 20:15 Uhr auf ProSieben.
  • Der Sender kündigte an: In der diesjährigen Staffel sind die Kandidatinnen so divers, wie noch nie zuvor.
  • Vor allem an die Anwesenheit von älteren Topmodel-Anwärterinnen muss Show-Chefin Heidi Klum sich zunächst noch etwas gewöhnen – zumindest was ihre Sprache angeht.

Endlich wieder „Germany’s next Topmodel“! Am 3. Februar startet die beliebte ProSieben-Castingshow in die 17. Runde. Schon vorab verkündete Show-Chefin Heidi Klum (48): „So divers war mein Cast noch nie!“ Ein Umstand, der das Format definitiv noch spannender macht – doch für Heidi auch eine große Herausforderung darstellt. Der Grund? Jetzt ist nix mehr mit „Mädchen“!

Keine „Mädchen“ mehr bei „Germany’s next Topmodel“: Heidi Klum vor Herausforderung

Genauso bezeichnete Heidi ihre Kandidatinnen am liebsten – und das immerhin ganze 16 Jahre lang. 2022 wollen erstmals aber auch ältere Teilnehmerinnen beweisen, dass sie das Zeug zu „Germany’s next Topmodel“ haben. Heidis Lösung: Damit sich niemand ausgeschlossen fühlt, sollen die Kandidatinnen künftig nicht mehr als „Mädchen“, sondern einfach als „Models“ bezeichnet werden. Dass diese Umstellung allerdings ganz schön harter Tobak ist, zeigt diese drollige Vorschau auf der offiziellen Instagram-Seite von „Germany’s next Topmodel“.

Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier – davor ist offensichtlich auch ein Weltstar wie Heidi Klum nicht gefeit. Wie sehr sie selbst sich nach mehr Diversity im Mode-Business sehnt, machte die gebürtige Bergisch-Gladbacherin jedoch mehr als deutlich:

Ich suche immer noch nach einem Model, dass das gewisse Etwas hat. Aber die Nachfrage nach Diversity ist heutzutage größer denn je. Daher halte ich Ausschau nach neuen Kandidatinnen, die eine große Vielfalt an Körpergrößen, Alter und Persönlichkeiten mitbringen. Die Chancen sind bei #GNTM für alle gleich. Es liegt an den Models, die Kunden zu überzeugen.

Heidi Klum, ProSieben-Pressemitteilung

Mehr Diversity bei GNTM: Heidi Klum enttäuscht von zahlreichen Designern

Bei einem Pressetermin schilderte die GNTM-Chefin zuletzt jedoch, dass sie mit diesem Thema auch heute noch bei vielen Designern auf taube Ohren stößt.

Viele [Designer] sind abgesprungen, weil sie uns für diese Maße nichts geben konnten. Sie sagen, sie wollen Diversity, aber so wirklich dann auch nicht. Das ist immer so ein komischer Zwiespalt: Die wollen das alle, sagen sie. Aber dann, wenn man das auch gerne machen möchte, gibt es nur wenige, die mitziehen.

Heidi Klum

Dennoch scheut sie sich nicht, den schon stattfindenden Wandel in der Modebranche mit ihrem GNTM-Cast noch weiter anzutreiben.

Ich hoffe, dass ich da den Designern auch einen Tritt in den Hintern verpassen kann. Denn viele sind uns kurzfristig abgesprungen, als sie die Maße unserer Models bekommen haben.

Heidi Klum

Doch die echte Welt da draußen besteht nun mal nicht nur aus jungen „Mädchen“ mit Konfektionsgröße 34 – und somit sollte das auch nicht die Modewelt. Wie das aussehen kann, zeigen Heidi Klum und ProSieben ab dem 3. Februar in der 17. Staffel von „Germany’s next Topmodel – by Heidi Klum“, immer donnerstags um 20:15 Uhr auf ProSieben und auf Joyn.