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Stefanie Hertel: Das Leben der Schlagersängerin, ihre (Ex-)Ehe mit Stefan Mross und alles zu Tochter Johanna 

Stefanie Hertel im Promiboom-Steckbrief

Vorname:Stefanie
Name:Hertel
Herkunft:Deutschland
Geburtstag:25. Juli 1979
Größe:1,62 m
Partner:Leopold „Lanny“ Lanner
Wohnort:Chiemgau, Oberbayern
Social Media:instagram.com/stefanie.hertel

facebook.com/stefanie.hertel.official

Stefanie Hertel: Schon als Kind ein Star in der Volksmusik

Stefanie Hertel ist aus dem deutschen Schlager nicht mehr wegzudenken. Sie wurde in Oelsnitz im Vogtland in der ehemaligen DDR geboren. Dort wuchs sie mit ihren drei Geschwistern auf.

Schon mit vier Jahren stand Stefanie zusammen mit ihrem Vater Eberhard Hertel, der ebenso ein bekannter Sänger ist, regelmäßig auf der Bühne und verzauberte das Publikum mit ihrer Stimme. Nur zwei Jahre später hatte die Volksmusiksängerin dann im DDR-Fernsehen in der Sendung „Oberhofer Bauernmarkt“ ihren ersten Auftritt vor der Kamera und sang den Song „Teddybärjodler“. 

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands trat sie mit elf Jahren in der ZDF-Show „Volkstümliche Hitparade“ von Carolin Reiber auf. Dabei begeisterte Stefanie Medienmanager Hans Rudolf Beierlein vom Montana Musikverlag und sicherte sich damit ihren ersten Vertrag.

Auch der Entertainer, Sänger und Trompeter Stefan Mross hatte zu dieser Zeit einen Vertrag mit Beierlein. 1991 lernten sich Stefan und Stefanie dann beim Vorentscheid des „Grand Prix der Volksmusik“ kennen. Im Finale belegte sie den fünften Platz mit dem Titel „So a Stückerl heile Welt“. Ein Jahr später gelang ihr dann der Durchbruch, als sie den „Grand Prix der Volksmusik“ 1992 mit dem Titel „Über jedes Bacherl geht a Brückerl“ gewann.

Im selben Jahr wurde sie von RTL mit der „Krone der Volksmusik“ als „Erfolgreichste Nachwuchssängerin“ ausgezeichnet. Von da an ging es für Stefanie steil bergauf.

1996 hatte Stefanie dann ihren Realschulabschluss in der Tasche und konzentrierte sich nur noch auf die Musik. Im gleichen Jahr brachte Stefanies Vater die gemeinsame Single „Kleine Fische werden groß“ heraus, in dem er die frühe Liebe seiner Tochter zu Stefan und ihren befürchteten Weggang vom elterlichen Haus verarbeitete.

1997 widmete die ARD Stefanie zu ihrem 18. Geburtstag ein TV-Special mit dem Titel „Lieder zum Verlieben“ aus dem Europa-Park in Rust. Dazu erschien das gleichnamige Album und eine VHS-Kassette mit der Show, welche mittlerweile auch als DVD erhältlich ist.

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Stefanie Hertel und Stefan Mross: Das (Ex-)Traumpaar der Volksmusik

Stefanie Hertel und Stefan Mross lernten sich 1991 beim Vorentscheid des „Grand Prix der Volksmusik“ kennen. Weniger Jahre später trafen sie sich wieder und die beiden führten ab 1994 eine öffentliche Beziehung. Die Volksmusikwelt war außer sich und sie wurden das neue Schlager-Traumpaar.

Noch im Jahr 1994 veröffentlichten Stefanie und Stefan ihr erstes gemeinsames Album „Weihnachten mit dir“. Fortan standen sie auch zusammen auf der Bühne. 1995 nahm Stefanie Hertel zum dritten Mal, dieses Mal gemeinsam mit Stefan Mross, am „Grand Prix der Volksmusik“ teil. Mit „Ein Lied für jeden Sonnenstrahl“ erreichten sie den zweiten Platz. Anschließend traten sie oft zusammen auf der Bühne und in Fernsehshows auf. Trotzdem hatten beide auch noch Solo-Auftritte.

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2001 machte die Geburt von Töchterchen Johanna das Familienglück der Schlagersänger perfekt. Die standesamtliche Hochzeit in Florida folgte im September 2006, im November heirateten sie dann in Hafling in Südtirol.

Doch nur fünf Jahre später dann der Schock: Im September 2011 gaben Stefanie und Stefan ihre Trennung bekannt. 2012 folgte dann die Scheidung. Sie versicherten ihren Fans, dass sie im Freundschaftlichen auseinandergegangen seien. Der TV-Moderator und Mentor von Stefan Mross, Karl Moik, erzählte den Medien allerdings, dass die Ehe ohnehin nur aus PR-Gründen geschlossen wurde. Was wirklich geschah, wissen wohl nur die beiden.

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Leopold „Lanny“ Lanner: Der Ehemann von Stefanie Hertel

2011 zeigte sich Stefanie Hertel dann mit einem neuen Mann an ihrer Seite. Die Sängerin verliebte sich in den österreichischen Gitarristen Leopold „Lanny“ Lanner. Auch Lanny machte schon früh Musik. Doch nicht nur das, er war in seiner Jugend vierfacher österreichischer Junioren-Staatsmeister im Badminton.

Kurz darauf hängte er aber seine Sport-Karriere an den Nagel und studierte vier Semester BWL. Anschließend lebte er mit seiner damaligen Band „Isis Noreia“ in New York. 1998 trennte sich die Band und Lanny zog unter neuem Künstlernamen „Lanny Isis“ nach New York, wo er bis 2007 lebte. Anschließend ging er wieder zurück nach Österreich, wo er an seinen ersten deutschsprachigen Produktionen arbeitete.

2013 trat er dann zum ersten Mal mit dem Song „Mein Leben findet heute statt“ in der MDR-Sendung „Stefanie Hertel – Die Jubiläumsshow“ im deutschen Fernsehen auf. 2014 fand die Hochzeit von Stefanie Hertel und Lanny Lanner statt, gemeinsam lebt das Paar seitdem in Chiemgau in Oberbayern. 2017 nahm Lanny Lanner das erste Duett mit seiner Frau Stefanie Hertel auf. Das Lied mit dem Titel „Calm After the Storm“ der „Common Linnets“ erschien in englischer Version auf Stefanies Album „Freunde fürs Leben“.

Stefanie Hertel: Das ist ihre Tochter Johanna Mross

Johanna Mross wurde mit zwei Sängern als Eltern das musikalische Talent quasi in die Wiege gelegt. 2001 verkündete das damalige Ehepaar Stefanie Hertel und Stefan Mross die Geburt der kleinen Johanna. Die Ähnlichkeit der beiden Frauen ist verblüffend – Johanna ist Mutter Stefanie wie aus dem Gesicht geschnitten.

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Instagram / stefanie.hertel

Gemeinsam mit Ehemann „Lanny“ Lanner und ihrer Tochter Johanna Mross hat Stefanie Hertel 2019 die Country-Band „More than Words“ ins Leben gerufen. Im September 2019 hatte das coole Mutter-Tochter-Duo ihren ersten gemeinsamen Auftritt. Gemeinsam mit Ehemann und Stiefvater Lanny Lanner stellten die beiden Frauen ihre erste Single „Home“ vor.

Doch die musikalische Unabhängigkeit steht für Johanna Mross trotzdem an erster Stelle: 

„Ich kann viel von Mama lernen. Aber ich werde ausschließlich Englisch singen, um ganz klar zu definieren, dass ich etwas anderes mache als meine Mama sonst. Ich möchte schließlich meine eigenen Fußstapfen hinterlassen“

Johanna Hertel gegenüber der Frauenzeitschrift InTouch

Bis heute ziehen Stefanie Hertel und Stefan Mross trotz neuer Partner bei der Erziehung ihrer Tochter an einem Strang. 

„Stefan und ich haben es immer hingekriegt, harmonisch miteinander umzugehen. Das war für Johanna ganz wichtig. Sie konnte auch nach unserer Trennung immer zu Mama oder Papa gehen, ohne dass einer von uns beleidigt oder enttäuscht war”
Stefanie Hertel gegenüber der  Wochenzeitschrift SUPERillu

Stefanie Hertel: Der Panther bei „The Masked Singer“

Im Sommer 2019 nahm Stefanie Hertel als Panther verkleidet an der ersten Staffel der ProSieben-Musikshow „The Masked Singer“ teil. Dabei belegte sie den sechsten Platz von zehn Teilnehmern. Insgesamt 180 Arbeitsstunden steckten in dem aufwändigen Kostüm. Allein 60 Stunden nahm die Arbeit an der Panther-Maske in Anspruch.

Stefanie erklärte gegenüber ProSieben, dass die Geheimhaltung eine große Herausforderung für die Sängerin gewesen war, da sie ansonsten ein sehr ehrlicher Mensch sei. Aus diesem Grund mied Stefanie Hertel auch einige ihrer Freunde während ihrer Teilnahme bei „The Masked Singer“.

Stefanie Hertel als Moderatorin

Schon lange ist Stefanie Hertel nicht mehr nur als Volksmusiksängerin bekannt, auch als Moderatorin hat sie sich einen Namen gemacht. Bei GUTE LAUNE TV sammelte sie erste Moderationserfahrungen.

2011 moderierte sie die beim Hessischen Rundfunk produzierte Sendung „Stars hautnah“. Seit 2012 moderiert sie alljährlich die MDR-Show „Die große Show der Weihnachtslieder“ im Hauptabendprogramm. Außerdem besucht sie seitdem für die Sendung „MITTENDRIN“ regelmäßig Schlager-Events und führt durch die Sendung.

Seit 2013 und jährlich wiederkehrend moderiert sie gemeinsam mit Arnulf Prasch die Winter- und Sommer-Open-Airs von “Wenn die Musi spielt.“ Das beliebte Festival in den Kärntner Nockbergen präsentierte Stefanie Hertel nun schon viermal als Co-Moderatorin.

Im März, Mai, Juli, Oktober und Dezember folgen dann die von ihr präsentierten MDR-Hauptabendshows, die auch ihren Namen tragen. Dazu gehören: „Stefanie Hertel – Die große Show der Stars“, „Stefanie Hertel – Die große Show zum Muttertag“ und „Stefanie Hertel – Die große Show der Weihnachtslieder“.

2017 spielte sich die symphytische Sängerin selbst als Moderatorin der Sendung „So feiern die Stars“ in Olli Dittrichs TV-Parodie mit dem Titel „Trixie Wonderland – Weihnachten mit Trixie Dörfel.“

Die größten Erfolge von Stefanie Hertel als Sängerin

  • 1991: So ein Stückerl heile Welt
  • 1991: Ich hab den Weihnachtsmann gesehen
  • 1992: Mit Dem Sonnenschein Im Herzen
  • 1993: Über jedes Bacherl geht a Brückerl
  • 1998: Es ist gut, dass es Freunde gibt
  • 1998: Ich Hab Die Sonne Mitgebracht
  • 1999: Mambofieber
  • 2002: Wolkenlos
  • 2008: Stärker als die Freiheit
  • 2013: Dirndlrock
  • 2013: In meinem Traum gesehen
  • 1990: Die große Jodelparty“ mit Hannelor Kanin und Eberhard Hertel
  • 1991: So a Stückerl heile Welt
  • 1992: Über jedes Bacherl geht a Brückerl
  • 1993: Tausend kleine Himmel
  • 1994: Freche blaue Augen
  • 1995: Ein Lied für jeden Sonnenstrahl
  • 1996: Hast du Zeit für ein paar Träume
  • 1996: Heimatlieder zum Verlieben
  • 1998: Es ist gut, dass es Freunde gibt
  • 1999: Weihnachten mit Stefanie Hertel und ihren Gästen
  • 2000: Liebe geht im Herzen los
  • 2002: Tausendmal stärker
  • 2004: Totale Gefühle
  • 2006: Liebe hat tausend Gesichter
  • 2008: Stärker als die Freiheit
  • 2010: Das fühlt sich gut an
  • 2013: Moment Mal!
  • 2015: Dezembergefühl
  • 2016: Mein Vogtland – mei Haamet
  • 2016: Männerversteher
  • 2017: Freunde fürs Leben
  • 2018: Kopf hoch, Krone auf und weiter
  • 2020: Home

Schon im Jahr 1991, mit nur zwölf Jahren, überzeugte Stefanie Hertel mit ihrem Album „So a Stückerl heile Welt“. Seitdem erhielt sie zahlreiche Preise und Ehrungen. Im September 1992 wurde sie von RTL mit der „Krone der Volksmusik“ als „Erfolgreichste Nachwuchssängerin“ ausgezeichnet. Weitere Preise folgten: Beispielsweise sechs „Kronen der Volksmusik“, drei „Goldene Stimmgabeln“ und drei „Goldene Hennen“.

22 Studio-Alben hat Stefanie Hertel im Laufe ihrer musikalischen Karriere bisher veröffentlicht. Außerdem wurde sie unter anderem auch zum Star des Jahres 2009 gekürt. Stefanie veröffentlichte neben „Über jedes Bacherl geht a Brückerl“ auch zahlreiche Best-of-Alben.

1998 erhielt sie die „Eins der Volksmusik“ und wurde 2007 sogar mit der Franz-von-Assisi-Medaille ausgezeichnet. 2009 wurde sie zu „Mein Star des Lebens“ gekürt und im König-Albert-Theater in Bad Elster zur Ehrenkünstlerin ernannt.

Viele Songs von ihr waren äußerst erfolgreich. Darunter zum Beispiel „Es ist gut, dass es Freunde gibt“ von 1998, „Mambofieber“ von 1999 oder „Stärker als die Freiheit“ von 2008. Auch sehr beliebt war das Stefanie Hertel Lied „Wolkenlos“, dass die Sängerin 2002 herausbrachte.

Im Laufe von Stefanie Hertels Karriere brachte sie insgesamt sechs Weihnachtsalben heraus. Das Erste bereits als Kind. Stefanie Hertels Lieder wie „Ich hab den Weihnachtsmann gesehen“ und „Weißt du was ein Schneemann träumt“, kommen bei allen Generationen bis heute gut an.